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Waeller von der roten Nase
Waeller von der roten Nase

Jahresbericht von Frodo und Ayumi

Bericht von Ayumi:

Hallo liebe Freunde der Wäller von der roten Nase

 

Ich bin's mal wieder, Ayumi, Balottas Erstgeborene. Erst einmal möchte ich Mami ganz herzlich zu ihrem tollen B-Wurf gratulieren. Ich freue mich schon ganz doll darauf, meine neuen Brüder und mein neues Schwesterchen kennen zu lernen.

 

Ich lebe jetzt schon fast eineinhalb Jahre bei Anke und Markus in Bremen. Tja, was gibt’s Neues? Socke, mein Kater, ist gar nicht der Boss zu Hause, der tut nur so. Die eigentliche Herrscherin ist Abby, meine Katze, eine weise, sanfte, aber sehr bestimmte kleine Chefin. Wir knuddeln, schlafen zusammen im Bett und manchmal jage ich die beiden auch durch den Garten, ist aber alles nur Spaß. Das mit den Bäumen kriege ich allerdings noch immer nicht hin, aber ich gebe nicht auf, irgendwann komme ich da rauf! Wenn ich zu frech werde, zeigen sie mir auch mal die Krallen, dann mache ich die Biege. Ich liebe meine Katzis trotzdem!

 

Ganz besonders liebe ich den kleinen Noah, den einjährigen Großneffen meiner Menschen. Ach ja, meine Menschen mag ich auch.

 

Meine allergrößte Leidenschaft ist das Wasser, ich schwimme für mein Leben gern. Es gibt nichts Tolleres für mich. Wenn ich dabei jedoch mein Matschegen (übrigens dominant vererbbar!) zu sehr auslebe, muss ich duschen. Das mache ich zwar ohne Murren, was aber nicht heißt, dass ich es mag. Noch weniger mag ich die Fellpflege mit der Bürste. Nur mit einem prall gefüllten Kong kann man mich zur Kooperation überreden. Futter ist sowieso eine tolle Erfindung, ich liebe es, ganz besonders Wassermelonen, Leberwurstleckerlies, Fisch, Steak, …

 

Spielen steht auch ganz oben auf der Liste der Dinge, die ich super gern mache. Ich spiele mit meinen Kumpeln, mache Suchspiele und, und, und … Ich könnte ewig so weitermachen. Immer wenn es am meisten Spaß macht, dann sagen meine Menschen: “Jetzt ist Schluss!” Das finde ich doof. Solange ich jedoch dabei sein darf, egal wo es hingeht, bin ich glücklich und zufrieden. Nach Malta durfte ich nicht mitfliegen, aber da sind Saskia, Daniel und Noah bei uns eingezogen und haben uns bestens versorgt.

 

Wenn ich meine Ruhe habe will, gehe ich in mein ‘Yumitraz’. Das ist meine riesige Box, in die ich auch muss, wenn meine Menschen länger nicht zu Hause sind, weil ich eine kleine Zerstörerin bin, gern auch Tsunami oder Shiva, die Göttin der Zerstörung, genannt. Dr Jekyll und Ms Hyde wurde ich ebenfalls schon genannt, verstehe ich gar nicht. Krabetzi nennt mich niemand mehr. Das ist gut, oder?

 

Ich gehe noch immer zweimal in der Woche in die Hundeschule. Dort habe ich meistens richtig viel Spaß, aber so einige Übungen mag ich gar nicht, zum Beispiel in der Gruppe an der Leine laufen, buäh. Doch meine Trainerin (Birgit Bremer von der Hundeschule Pfötchenteam) und meine Menschen sagen, dass ich mich toll entwickle, was immer das zu bedeuten hat. Birgit hat eine Wäller-Hündin mal folgendermaßen definiert: “Der Dickkopf eines Briards und das Temperament eines Aussies.” Damit meinte sie wohl mich. Einmal hat Frauchen ihre ganze Schulklasse mit in meine Schule gebracht. Das waren ganz schön viele Kinder, ich war schon etwas beeindruckt, habe aber viel gelernt. Herrchen meinte, dass das sehr wichtig für mich war, weil das Misstrauen des Briards bei mir durchkam, häh? Ein paar Tage später war ich mit 80 Kindern im Bremer Bürgerpark, alles kein Problem mehr. In der Nachbarschaft habe ich inzwischen auch ganz viele Menschenkinderfreunde. Manchmal klingeln sie sogar und fragen, ob ich zum Spielen raus darf, aber das erlauben meine Menschen nicht, nur wenn sie dabei sind.

 

Ich liebe es, mit Herrchen auf dem Sofa zu liegen und Fußball zu gucken. Doch jubeln tue ich nur mit Frauchen, das macht mehr Spaß. Da mein Verein jetzt endlich einen neuen Trainer hat, haben wir hoffentlich endlich wieder mehr zu jubeln. Ich spiele aber auch gern selbst Fußball, ich bin ein hervorragender Torwart, da kann sich der Neuer warm anziehen.

 

Herrchen und Frauchen sagen außerdem über mich ich sei wild, verspielt, intelligent, wachsam, folgsam, selbstbewusst, meistens unerschrocken, temperamentvoll, überdreht, empathisch, anderen Hunden gegenüber freundlich (dabei sage ich ihnen auch schon mal, wo es lang geht), misstrauisch gegenüber Menschen, die unsicher sind, eine fleißige Arbeiterin, die den Fokus nicht immer halten kann, begeisterungsfähig, mit einem kleinen Jagdtrieb ausgestattet und inzwischen ein kleiner Knuddelgenießer. Die müssen es ja wissen.

 

Ach übrigens, Ayumi von der roten Nase bedeutet frei übersetzt Lebensfreude auf vier Pfoten! In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!

Eure Ayumi

Jahresbericht von Frodo

So da war er nun der erste Geburtstag von Frodo!!! Der Name passt zu ihm wie die Faust aufs Auge, er ist ein kleiner Schelm, manchmal rotzfrech , neugierig und immer zu einem Spässchen aufgelegt wie der Hobbit dem er seinen Namen verdankt. Behaarte Füsse hat er auch!!! Das erste Jahr ging so schnell vorbei, wir fragen uns wo die Zeit geblieben ist!!! Nach dem Frodo die Welpengruppe besucht hat, haben wir im letzten Winter mit der Rockergruppe begonnen, nach der Winterpause habe ich das muss ich zugeben das Training etwas schleifen lassen, Frodo braucht das Training, er lernt unheimlich schnell und ist ein totaler Balljunkie geworden mit seinem Wurfball und dem großen Treibball!!! Er liebt die morgendlichen Spaziergänge bei uns im Wald, denn da trifft er immer auf seine Spielkumpane, besonders wenn Cousine Malou, die zum Glück nicht weit weg wohnt unterwegs ist, geht die Post ab!!! Frodo ist ein Wasserschweinchen, kein Teich , keine Pfütze oder Bachlauf ist sicher vor ihm, egal wie schlammig das Wasser ist, der Kopf muss einmal rein und es muss einmal geschnorchelt werden!!! Zum Gkück hatten wir im Winter Warmwasser vors Haus gelegt!!! Der" Herr" neigt auch weiterhin zur Ungeduld, wenn er von draussen hereinkommt führt der erste Weg zum Fressnapf und der leicht bedröppelte Blick beim Anblick des leeren Napfes , ist zum Schießen! Muss er dann auf sein Fressen warten, schickt er ein aufforderndes Bellen hinterher. Bei Papa Iron hat er wenn es ums Fressen geht Narrenfreiheit, er darf seinen Napf auslecken und kann ihm auch mal ein Leckerchen vor der Nase wegschnappen!!! Frodo orientiert sich beim Laufen stark an Iron, meist tragen die beiden einen halben Baum zusammen durch den Wald. Iron geht mir bei der Erziehung zur Hand, wenn Frodo zu wild tobt und nach dreimaligen Rufen nicht kommt, geht Iron ihn mit einer unmissverständlichen Aufforderung holen!!! Mittlerweile schlafen die beiden auch mit mehr Körperkontakt und Iron lässt sich ab und zu zu einem kleinen Rennen animieren. Anders als Iron lässt sich Frodo nicht gerne bürsten, die Vorderpfoten werden grundsätzlich unter den Körper gezogen und wenn er könnte würde er stiften gehen, wenn er die Bürste nur sieht!!! Dabei hat er so ein pflegeleichtes Fell mit viel weniger Unterwolle als sein Papa!!! Wenn Frodo ihm auf den Keks geht, verkrümmelt sich Iron schon mal gerne ins Obergeschoss, weil er weiß, dass Frodo nicht hinterher kommt, nach einem Sturz auf der Kellertreppe hat er ordentlich Schiss vor der Marmortreppe !!! Der Herr steht dann vor der Treppe und bellt und lässt sich auch nicht die Treppe rauflocken. Mittlerweile hebt er das Bein beim Pullern, manchmal ist das Ganze aber noch recht wackelig!!! Noch akzeptiert er Iron als unangefochtenen Chef im Ring, mal abwarten ob das so bleibt!!! Das Alleinsein zusammen mit Iron klappt prima, die beiden bleiben bis zu vier Stunden unproblematisch zu Hause!!! Frodo hat wenig angenagt als Welpe, dafür hat er aus Langeweile Nachts mit acht Monaten zugeschlagen: Die Ecken unseres Esszimmerschrankes mussten dran glauben, dass war seine einzige Schandtat , als wir dachten er wäre aus dem Gröbsten heraus!!! Langweilig war das erste Jahr definitiv nicht und jetzt heißt es abwarten, was die Pubertät so mit sich bringt!!!

 

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